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Rettungssport - Freigewässer, Wettkampf

1. Trophy 2026

Veröffentlicht: 22.06.2026
Autor: Klaus Fleischer

Von Emmi, Jeanette, Jessi, Philipp, Thomas und Torge

Freitagnachmittag ging es los in den Sonnenuntergang Richtung Schortens-Jever. Gegen 11 Uhr abends kamen wir in unserer schönen Unterkunft an. Als wir nachts wegen eines pompösen Gewitters aus dem Schlaf hochschreckten, erinnerten wir uns juckend (wegen der Mückenstiche)  daran, dass wir zuvor noch den Trailer am See abgestellt hatten. Manche Teilnehmenden machten es wie die Dorfbewohner bei Werwolf und schliefen die ganze Nacht tief und fest. Welche Hexe hat nur das Gewitter hervorgezaubert?

5:30 schreckten wir erneut hoch mit einem idyllischen Klingelton und der Kaffeeautomat rettete so manch einem den Morgen. Nachdem die Jungs, das erste und einzige Mal PÜNKTLICH vor den Mädchen, im Sprinter saßen, fuhren wir zur exklusiven Wettkampfstätte. Die ersten Sonnenstrahlen wollten auf unserer Haut kitzeln, doch wurden von angsteinflößenden Wolken zunächst gehindert. Mit vereinten Kräften und herausragender Teamarbeit wurden das Material abgeladen und unser Zelt aufgebaut (einfach aufgebaut halt). Ja, wir haben das Zelt aufgebaut und es ging sehr schnell mit dem Wettkampf los.

Alle Sportlerinnen haben sich erwärmt (manche mehr, manche weniger, manche zum ersten Mal). Dann stürzten sich die ersten Männer in die tosenden Wellen (alias Blätterbrühe:  das Wasser war so braun, selbst die Skis waren braun danach) und die Frauen spielten Stöckchen holen im nassen, harten Sand. Die Regenfront zog gnädigerweise an uns vorüber, die Sonne küsste unser Haupt und dem Sonnenbrand stand nichts mehr im Wege (s. unser einziges tolles Foto). Alle gaben ihr bestes im Flags, Board und Ski.

Im heroischen Sandbattle gegen die Hühnen des deutschen Rettungssports bestätigte Philipp seine herausragenden Leistungen des vorherigen Wochenendes (LiSa-Cup) mit einer weiteren Silbermedaille. Jedoch konnte er diesmal tatsächlich den amtierenden Europameister im Beachsprint (90m durch den Sand rennen) schlagen. Er sagt es ist nur Glück, aber bisschen ist es auch Können (danke Helena). Das war auch unser einzig großer Erfolg, was natürlich nur an der sehr starken Konkurrenz lag. Der Doppelwhopper (einer schwimmt, einer rettet und dann fahren beide zusammen Board) der Herren begab sich auf seine Jungfernfahrt. Trotzdem ging er mit einem grandiosen Lauf an den Start, ganz nach dem Motto: „Auf geht’s Cha-Wi – Whoop Whoop“. Beide Athleten beschrieben dieses Rennen als überaus erfreulich und hatten viel Spaß. Grandios!

Der Veranstalter hat Abendessen organisiert. Die „voll nah dranne“ Pizza Margherita, brauchte nur ungefähr eine Stunde hin und zurück mit dem Auto.  Wie die fleißigen Ameisen, die überall in unseren Sachen krabbelten, machten wir uns am Ende des Tages daran, unsere Materialien zusammenzuräumen. Und fuhren in den Morgen hinein zurück nach Berlin. Die letzten Sonnenstrahlen segneten unseren Bericht, der auf der Rückfahrt entstand.

Wir wollen uns recht herzlich bei der Veranstalterin, den Wettkampfrichterinnen und allen Helfenden für diesen tollen organisierten Wettkampftag bedanken. Es gab tatsächlich Premium-Luxus-Duschen mit funktionierendem warmem und kaltem Wasser.

 

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