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Rettungssport - Halle, Wettkampf

Oder-Spree-Kreismeisterschaften, zu Besuch in Fürstenwalde

Veröffentlicht: 14.03.2026
Autor: Klaus Fleischer
Bild 2: Anregung des Kampfgeistes und gemeinsame Segnung der guten Geister
Bild 1: traditionelles Beschwörungsritual, für größere Erfolge
Bild 3: unser Mannschaftsbild mit nicht ganz allen Helfenden (man könnte glatt ein Gemälde daraus machen)

Von Emma Nitsche

An einem sonnigen Samstag (einer der ersten sonnigen des Jahres) machten wir uns alle zusammen viel zu früh, so wie immer, auf den Weg ins schöne, graue Fürstenwalde. Wir hatten Glück, dass wir an diesem 7.3. nur die Schwimmhalle sehen mussten. So verpassten wir aber leider auch das wirklich schöne Wetter. Die Bahn machte Bahnsachen und um nicht noch weniger Schlaf zu bekommen, fuhren wir gesammelt mit verschiedenen Autos ins schöne Brandenburg. Vielen Dank hier nochmal an die Eltern, fürs chauffieren.

Angekommen und in großer Mannschaft versammelt, hieß es erstmal auf den Einlass zu warten. Nach deutscher Pünktlichkeit durfte auch kein Fuß, nicht mal der kleine Zeh, zu früh in die Halle gesetzt werden. Die Schlüssel wurden gemeinsam mit ihren Besitzenden auf einer Liste festgehalten, damit später alle Schuldigen identifiziert werden konnten, die nicht gut genug auf ihren Schlüssel aufgepasst hatten. Im großen Gedränge gab es schon mal einen Vorgeschmack zum Kampfgeist unserer Sportlerinnen. Hier hieß es, wer findet zuerst den Weg durch die viel zu engen Umkleiden, bis zum Schrank (dessen Position erstmal gesucht werden musste) und dann von dort aus weiter in die Halle.

Zeitgleich mit dem Einlass begann auch das Einschwimmen, also war Eile angesagt. Viel zu schnell tummelten sich viel zu viele Menschen auf den Bahnen. Wer nicht aufpasste bekam dann auch mal ein Arm, Bein oder Flosse ab (alles gut, um sich abzuhärten) oder schlief auf Grund der Wasserbeschaffenheit fast wieder ein. 27° Wassertemperatur ist ja fast schon Wellnesurlaub. Doch dann kam schon die Ansage das Wasser zu verlassen und man erblickte die ersten Gesichter, denen etwas übel vor Aufregung war. Jetzt waren wir bereit für einen guten Wettkampf, viele neue Bestzeiten und natürlich Goldmedaillen.

Es begann mit dem Hindernisschwimmen. Immer wieder ein guter Start, um direkt Kraft und Luft loszuwerden, falls man zu viel davon hat. 20mal sprang Cha-Wi ins Wasser und gab alles, 20mal war es eine Goldmedaille (oder halt mehr oder weniger knapp daran vorbei). Und weil das Tauchen so viel Spaß macht und man sich dabei fast wie eine Meerjungfrau fühlt, kamen im Anschluss direkt nochmal ein paar Hindernisstaffeln.

Es folgte eine kurze Pause, in der die Hindernisse ausgebaut wurden. Außerdem fand vermutlich eine kurze Siegerehrung der bisherigen Läufe statt. Mehr dazu lesen Sie später.

In der Zeit herrschte gute Stimmung (wie eh die ganze Zeit). Es wurde getanzt und gelacht bis spät in die Nacht…Ah ne, nur Medaillen eingesammelt, gelacht, gequatscht und gegessen (um die Energiereserven wieder auf 101% zu bekommen). Danach folgte für die ganz Kleinen 50m Kombiniertes Schwimmen, also eine Bahn Kraul und eine Bahn nur Rückenbeine. Die doch gar nicht mehr so Kleinen pflügten wie Rennautos durch das Wasser. Danach kamen die Kleinen. Sie konnten gar nicht genug von dem Meerjungfrauengefühl bekommen und stürzten sich Hals über Kopf wieder in die wilden Fluten, um 25 Meter zu tauchen und danach mit Kraul für 25 Meter den Vorsprung zu den anderen auszubauen. Im Anschluss übten sich die weniger Kleinen (also fast Großen) darin die Körper einzusammeln, die noch im Becken umhertrieben. Sie schwammen 100 Meter Lifesaver, also 50 Meter mit Flossen und Gurtretter zur Zielperson (hier meist ersetzt durch eine Puppe) um sie daraufhin mit kleinem Umweg ans Land zu bringen.

Weil wir alle Gurtretter lieben, dachten wir uns, schwimmen wir einfach nochmal eine Staffel damit. Die ersten beiden Personen hatten einen super einfachen Job. Einfach nur so schnell es geht, als wären sie vom Teufel besessen, 50 Meter mit oder ohne Flossen hinter sich bringen. Dann startete schon die dritte Person (den Baywatch-Soundtrack im Ohr) mit dem Gurtretter ins Wasser. Sie versuchte sich nach 50 Metern an einer Übergabe des Gurtretters an die vierte Person. (Man könnte meinen, so schwer sei es gar nicht.) Dann hieß es für die dritte Person entspannt ein bisschen Beine zu machen und am Gurtretter zu klammern, während die vierte Person mit ihr zusammen durch das Wasser raste. Viele unserer Staffeln konnten diese Rettungssimulation erfolgreich bestehen.

Es folgten ein paar Siegerehrungen. Die Erfolge werden am Ende aufgelistet, also bleiben Sie dran.

Jetzt ging es an die letzten Läufe. Die letzten Energiereserven wurden angezapft. Unsere zukünftigen Weltmeisterinnen stellten sich mit ihren Flossen an den Start. Und schaute man nur einmal kurz weg oder wagte es zu blinzeln, waren sie ihre 50 Meter mit Flossen fertig geschwommen. Ein unglaubliches Erlebnis dies hautnah zu erleben, wenn man denn das Glück hatte den Moment überhaupt mitzubekommen. Im Ruckzuck waren die Flossenläufe durch. Jetzt ging es daran einen Menschen ohne Hilfsmittel zu retten. Normalerweise haben alle unsere Sportlerinnen Spaß daran die Puppen zu ertränken. Leider durfte man das hier nicht, irgendwas mit Moral oder so (tatsächlich war der Boden einfach zu tief). Es brauchte also Frauen oder im Notfall auch starke Männer, um die schweren Puppen halbwegs über Wasser zu halten. Unsere Sportlerinnen kamen nach 25 Metern bei den Puppen an, hielten sie fest im Nacken und dann ging es auch schon die 25 Meter wieder zurück. Wer seine Puppe fallen gelassen hätte, hätte sie erstmal in den Untiefen suchen müssen und wer weiß was noch so alles am Beckenboden lauert (hoffentlich keine Blasenschwäche). Zum Glück haben wir top ausgebildete Sportlerinnen, die mit solchen Situationen professionell umgehen können.

Damit waren wir auch schon am Ende des Wettkampfs angekommen. Die letzten Kräfte gingen darauf drauf, beim Mannschaftsbild nicht wie ein Wassertroll auszusehen. Und damit kommen wir auch schon zu den Platzierungen unserer Athletinnen:

In der Ak 12 starteten: Katrina Akkermann, Nick Balkow, Mia Milane Kappe, Jotham Reisner, Greta Rügen, Phil Smith und Kurt Welzer.

Sie holten beim Hindernisschwimmen der Mädels: Platz 1 (Katrina), Platz 7 (Greta) und Platz 9 (Mia)

Und beim Hindernisschwimmen der Jungs: Platz 2 (Phil), Platz 5 (Nick), Platz 18 (Jojo) und Platz 20 (Kurt)

Beim Kombischwimmen sieht die Verteilung ähnlich gut aus, hier holten bei den Mädels: Katrina Platz 1, Greta Platz 6 und Mia Platz 8

Und bei den Jungs: Phil Platz 2, Nick Platz 11, Jojo Platz 16 und Kurt Platz 20

Beim Flossenschwimmen rieselten weitere gute Plätze ein, so bei den Mädels: Platz 3 (Katrina), Platz 7 (Greta) und Mia bekam leider eine DQ, trotzdem starke Leistungen

Und bei den Jungs: Platz 4 (Nick), Platz 5 (Phil), Platz 14 (Jojo) und Platz 21 (Kurt)

Glückwunsch an euch alle für die guten Leistungen!

Kommen wir nun zur Ak 13/14. Hier gingen für uns an den Start: Franjo Bäsler, Paul Elias Engel, Greta Kunger (Achtung eine andere Greta!), Finn Leo, Marlene Lohmann, Arjen Reisner, Ayumi Schleef und Johanna Schröder.

Zur leichteren Übersicht jetzt nochmal die Namen, diesmal aber mit den Platzierungen dahinter in den Klammern, in der Reihenfolge 100m Hindernis/ 25m Tauchen und 25m Kraul/ 50m Retten einer Puppe.

Johanna (10/4/10), Greta (15/15/15), Marlene (DQ/DQ/19) und Ayumi (19/16/20), sowie

Paul (3/3/4), Ari (9/4/11), Franjo (13/11/7) und Finn (15/15/15)

Auch hier gehen wieder Glückwünsche raus für eure Erfolge!

Bei den etwas Größeren starteten Torge Kieselmann (Ak 15/16), Marlena Rügen (Ak 15/16), Phillipp Uhrig (oAk) und Emma Nitsche (oAk). Sie starteten in den Disziplinen 200m Hindernis, 100m Lifesaver und 50m Retten einer Puppe. Platzierungen sind wie zuvor in den Klammern in der gegebenen Reihenfolge angegeben.

Torge (1/1/-), Marlena (3/1/2), Phillipp (2/4/1) und Emma (1/4/3)

Und auch hier Glückwunsch!

Doch wir dürfen unsere Staffeln nicht vergessen insgesamt holte Cha-Wi 1 Goldmedaille, 1 Silbermedaille, 2 Bronzemedaillen, sowie 2 vierte und einen sechsten Platz. Außerdem sammelten sie ganze drei Disqualifikationen. So einfach ist das halt doch alles nicht. Aber Fehler passieren und sind zum Lernen da.

Stark geschwommen alle miteinander!

Dann hier noch drei tolle Bilder, die Einblick in diesen gelungenen Wettkampf geben.

Bild 1: traditionelles Beschwörungsritual, für größere Erfolge

Bild 2: Anregung des Kampfgeistes und gemeinsame Segnung der guten Geister

Bild 3: unser Mannschaftsbild mit nicht ganz allen Helfenden (man könnte glatt ein Gemälde daraus machen)

 

 

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